Sie sind nicht angemeldet.

maxim_e

Wenn du mal groß bist, will ich so sein wie ich

Beiträge: 229

Wohnort: Kaff in NRW

Beruf: Schüler

  • Nachricht senden

26

Dienstag, 19. Mai 2009, 19:20

Ich fand die Episode im gegensatz zu vielen Anderen gut (Note 2-).
Die Story war logisch aufgebaut, und hat mir zumindest von der Idee her gefallen. Die umsetzung wirkte dann aber zu "künstlich lustig". Die Gagdichte war dann auch nicht so hoch, wie ich es in Erinnerung hatte, aber wiedereinmal Slapstickhaft. Was ich noch gut fand war Jefferson Airplane (Nein, dass war nicht das Flugzeug, sondern eine Band). Also von 10 Punkten gibts von mir 6, wegen unpassenden Humor aber der relativ guten Story. So ändert sich meine anfänglich gute Meinung zu einer mittelmäßigen.

27

Sonntag, 31. Oktober 2010, 11:10

Die Folgen wirken halt irgendwie immer mehr nach Laufbandproduktion. Nicht mehr und nicht weniger. 5 Punkte.
Aber haben, wie HIER, eine ausgesprochen wichtige Botschaft! In Deutschland merkt man dies nur leider wohl nicht, weil nicht bekannt ist, dass Medikamente in den USA genauso überteuert sind wie in Deutschland! Nur bisher fährt die Oma nicht über die Grenze nach Frankreich und Polen um billiger einzukaufen: Den Wucher zahlt ja die Kasse á la AOK!
Insofern hatte DIESE Folge eine wichtige Kritik und Botschaft betreffs bundesrepublikanischem Gesundheitswesen. Toll!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MED-IA« (31. Oktober 2010, 11:10)


28

Sonntag, 4. Januar 2015, 05:55

Manchmal sind diese Clips erheblich intelligenter als man glaubt: Es gibt auf diesem Globus nur noch zwei, 2(!), weitestgehend unkontrollierte Hochpreissysteme für Pharmaka: Das sind die USA und Deutschland. In diesen beiden Märkten werden 2/3 der Gewinne weltweit generiert. Das Problem in den USA ist zu dieser Zeit: Keine Krankenversicherungspflicht! Dazu die enorm hohen Preise für Medikamente. In den USA gibt es regelrecht Völkerwanderungen für Menschen, die das Geld für deren Medikamente nicht mehr haben. Es dürfen jedoch außerhalb des Landes gekaufte Medikamente für max. 3 Monate eingeführt werden. So gibt es darauf spezialisierte Reiseveranstalter, die die, meist alten, Leutchen einsammeln, nach Kanada karren, damit diese billiger einkaufen können. Egal ob Flug oder Bus,- die Reise rechnet sich fast immer! Dass man diese hochprisante Sache in Pisa-Deutschland nicht versteht ist klar: Dort zahlt den größten Brocken ja die Kasse, sprich AOK. In den USA ist man froh, die Möglicheit zu haben, so einen Einkauf zu tätigen! Eine an sich hochpolitische Sache, die eine gewisse Genese hat. Dass man in Pummel-Deutschland nicht in die Nachbarländer fährt um biliger zu kaufen liegt einfach daran, dass ja "die Kasse" den Krahm großteils zahlt. Ein bisschen Selbstbehalt macht es ja noch nicht ...

Ein Beispiel: Kaufe ich das sehr simple Mittel gegen Sodbrennen GAVISCON Adv. in Deutschland, kosten 24 Beutelchen etwa 15.- Euro. Kaufe ich das gleiche Produkt in Frankreich kostet es ca. 3.- Euro. Kaufe ich es in Italien sind es ca. 3,50 Euro. Dabei ist der Hersteller und die Produktionslinie in England. Da wird lediglich die Betruckung in der jeweiligen Sprache geändert. Der Inhaltsstoff ist übrigens ein Trocknungsmittel aus der elektr. Industrie und so ziemlich in jedem Gerät auf der Platine aufgesprüht. Die Zutaten kosten also de facto fast nichts. Alginat ist ein Massenprodukt. Das Geld wird dadurch gemacht, das man nimmt, was man bekommt. Diese Pharma-Abzocke war DAS Thema bei "Nach Kanada der Pillen wegen". Würde in Deutschland sich nennen: "Nach Frankreich, Italien, Griechenland der Pillen wegen."